„Geniale Menschen sind selten ordentlich,
ordentliche Menschen sind selten genial!“
Albert Einstein

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10 Tipps für den Freund meiner Tochter

1. Wenn Du in meine Einfahrt fährst und hupst, solltest du was anliefern – ausliefern werde ich Dir in diesem Fall nämlich niemanden.

2. In meiner Gegenwart faßt du meine Tochter nicht an. Du darfst sie ansehen – oberhalb der Schultern. Augen oder Hände, die nicht von meiner Tochter lassen, werde ich entfernen.

3. Ich weiß, bei Jungen deines Alters ist es gerade sehr angesagt die Hosen so zu tragen, als ob sie jeden Moment herunterrutschen würden. Nimm’s bitte nicht persönlich aber du und deine Freunde, ihr seid allesamt Volltrottel.
Dennoch möchte ich mich aufgeschlossen zeigen und unterbreite folgenden Vorschlag: Du darfst mit blitzender Unterwäsche und übergroßen Hosen vor meine Haustür treten, ohne dass ich mich aufrege. Aber um sicherzustellen, dass du deine Hosen während deines Rendezvous nicht zufällig verlierst, werde ich sie aber an dir festtackern.

4. Man hat dich sicherlich schon aufgeklärt, dass Sexualkontakt ohne Verhütungsmittel heutzutage ein tödliches Risiko bedeuten kann. Was Sex mit meiner Tochter betrifft bin ich das Verhütungsmittel. Und das tödliche Risiko auch.

5. Es wird allgemein erwartet, dass wir uns über Sport, Politik und das Tagesgeschehen unterhalten, um uns näher kennen zu lernen. Ich bitte, das zu streichen. Ich wünsche von dir lediglich erfahren, wann ich meine Tochter wieder in meine Obhut nehmen kann – genauer gesagt erwarte ich dieses eine Wort: „früh“.

6. Du bist sicher ein fescher Kerl und könntest dich auch mit anderen Mädchen verabreden. Damit bin ich einverstanden, solange es meine Tochter auch ist. Andernfalls wirst du gefälligst solange mit ihr ausgehen, bis sie dich satt hat. Wenn du sie zum Weinen bringst, bring ich dich zum Weinen.

7. Seufze nicht und zappele nicht rum, weil du eine Stunde oder länger im Flur stehst und auf sie wartest. Wer pünktlich ins Kino will, der sollte sich erst gar nicht verabreden. Meine Tochter macht sich gerade zurecht und das kann länger dauern als der 3-spurige Ausbau des Mainzer Rings. Mach dich lieber nützlich, zum Beispiel könntest du mir das Öl wechseln.

8. Folgende Plätze eignen sich nicht als Treffpunkte mit meiner Tochter: Orte mit Betten, Sofas oder Möbeln die weicher sind als ein Holzschemel. Unbeleuchtete Orte. Orte, an denen getanzt, Händchen gehalten wird oder an denen fröhliche Stimmung herrscht. Beheizte Orte, die das Tragen von Shorts, Hängern oder etwas anderem als Overalls, Sweater und einem gefütterten, bis obenhin zugeknöpften Parka nahe legen könnten.
Filme mit stark romantischen oder sexuellen Szenen sind strikt zu meiden, Kettensägefilme sind ok. Eishockeyspiele sind ok.
Zuhause mit den Eltern rumhängen ist sehr ok.

9. Lüge mich nicht an. Ich mag wie ein übergewichtiger Einfaltspinsel wirken, der seine besten Jahre hinter sich hat. Aber wenn es meine Tochter angeht, bin ich der allwissende, rächende Gott. Falls ich frage, wohin ihr geht und mit wem, hast du genau EINE Gelegenheit, mir die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Ich besitze ein Gewehr, eine Schaufel und viel Platz im Garten. Treib keine Spielchen mit mir.

10. Fürchte Dich. Sehr. Immer wenn ich herumsitze und nervös auf die Rückkehr meiner Tochter warte, komme ich ins Grübeln.
Dann steigt in mir die Erinnerung an die Zeit bei der Fremdenlegion hoch und die Stimmen befehlen mir wieder, mein Gewehr zu reinigen.
Nach Abstellen deines Fahrzeuges bitte die Hände über den Kopf erheben.
Dabei deutlich die Parole nennen, die rechtzeitige Rückkehr meiner unversehrten Tochter bestätigen, unverzüglich einsteigen und abfahren. Das Betreten des Anwesens ist nicht erforderlich.

Die Gestalt im Kampfanzug im Vorgarten bin ich.

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Gesetze der Computer-Programmierung

Jedes fertige Programm, das läuft, ist veraltet.

Jedes Programm kostet mehr und dauert länger, wenn es nochmals abläuft.

Wenn ein Programm nützlich ist, muss es geändert werden.

Wenn ein Programm nutzlos ist, muss es dokumentiert werden.

Ein Programm wird solange expandieren, bis es den verfügbaren Speicher füllt.

Der Wert eines Programmes steht im umgekehrten Verhältnis zu dem Gewicht seiner Ausgabe.

Die Komplexität eines Programms wächst so lange, bis sie die Fähigkeit des Programmierers übertrifft, der es weiterführen muss.

 

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So bestellt man in einigen Jahren eine Pizza:

P = Pizzamann und K = Kunde

P: „Danke, dass Sie Pizza Hut angerufen haben. Kann ich Ihre …“

K: „Hi, ich möche etwas bestellen.“

P: „Kann ich bitte erst Ihre NIDN haben?“

K: „Meine Nationale ID Nummer, ja, warten Sie, die ist 6102049998-45-54610.“

P: „Vielen Dank, Herr Krause. Sie wohnen in der Lindenstrasse 25 und Ihre Telefonnummer lautet 44650927. Ihre Firmennummer bei der ARAL ist 99 565 320 und Ihre Durchwahl ist -28. Ihre Steuer-Nummer ist 22431919-K-6601. Von welchem Anschluss aus rufen Sie an?“

K: „Hä? Ich bin zu Hause. Wo haben Sie alle diese Informationen her?“

P: „Wir sind an das System angeschlossen.“

K: (seufzt) „Oh, natürlich. Ich möchte zwei von Ihren Spezial- Pizzen mit besonders viel Fleisch bestellen.“

P: „Ich glaube nicht, dass das gut für Sie ist.“

K: „Wie bitte??!!“

P: „Laut Ihrer Krankenakte haben Sie einen zu hohen Blutdruck und extrem hohe Cholesterinwerte und außerdem sind Sie Diabetiker. Ihre Krankenkasse würde eine solche ungesunde Auswahl nicht gestatten.“

K: „Verdammt! Was empfehlen Sie denn?“

P: „Sie könnten unsere Soja-Joghurt-Pizza mit ganz wenig Fett probieren. Sie wird Ihnen bestimmt schmecken.“

K: „Wie kommen Sie darauf, dass ich das mögen könnte?“

P: „Nun, Sie haben letzte Woche das Buch ‚Sojarezepte für Feinschmecker‘ aus der Bücherei ausgeliehen. Deswegen habe ich Ihnen diese Pizza empfohlen.“

K: „Ok, ok. Geben Sie mir zwei davon in Familiengröße. Was kostet der Spaß?“

P: „Das sollte für Sie, Ihre Frau und Ihre vier Kinder reichen. Der Spaß, wie Sie es nennen, kostet 45 Euro.“

K: „Ich gebe Ihnen meine Kreditkartennummer.“

P: „Es tut mir leid, aber Sie werden bar zahlen müssen. Der Kreditrahmen Ihrer Karte ist bereits überzogen.“

K: „Ich laufe runter zum Geldautomaten und hole Bargeld, bevor Ihr Fahrer hier ist.“

P: „Das wird wohl auch nichts. Ihr Girokonto ist auch überzogen.“

K: „Egal. Schicken Sie einfach die Pizza los. Ich werde das Geld da haben. Wie lange wird es dauern?“

P: „Wir hängen ein wenig hinterher. Es wird etwa 45 Minuten dauern. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie selbst abholen, wenn Sie das Geld besorgen, obwohl der Transport von Pizza auf dem Motorrad immer etwas schwierig ist.“

K: „Woher wissen Sie, dass ich Motorrad fahre?“

P: „Hier steht, dass Sie mit den Ratenzahlungen für Ihren Wagen im Rückstand sind und ihn zurückgeben mussten. Aber Ihre Harley ist bezahlt, also nehme ich an, dass Sie die benutzen.“

K: „@#%/$@&?#!“

P: „Achten Sie lieber darauf, was Sie sagen. Sie haben sich bereits im Juli 2006 eine Verurteilung wegen Beamtenbeleidigung eingefangen.“

K: (sprachlos)

P: „Möchten Sie noch etwas?“

K: „Nein, danke. Oh doch, bitte vergessen Sie nicht, die beiden kostenlosen Liter Cola einzupacken, die es laut Ihrer Werbung zu den Pizzen gibt.“

P: „Es tut mir leid, aber die Ausschlussklausel unserer Werbung verbietet es uns, kostenlose Softdrinks an Diabetiker auszugeben.“

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Was ist das Gegenmittel von Viagra?
Terpentin!
Das hat bis heute jeden Pinsel weich gekriegt.

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Hier ist der Anrufbeantworter vom Osterhasen! Nach dem Signalton sprechen Sie bitte innerhalb von 10 Sekunden folgende Infos auf Band: Ihren Namen. Datum und Uhrzeit. Ihre Telefonnummer oder die Telefonnummer, unter der Sie woanders zu erreichen sind sowie die beste Zeit dafür. Ferner die Außentemperatur, Ihre Schuhgröße und Ihre Meinung über den Weihnachtsmann!.
Personen die diese Informationen nicht oder nur unvollständig hinterlassen werden nicht zurückgerufen.

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Ein verärgerter Microsoft-Anwender hat Bill Gates bei McDonald’s bedient:
Bill Gates: „Ich hätte gerne einen BigMac.“
Kassierer: „Ein Big Mac, eine Cola. Macht 6.99.“
Bill Gates: „Ich habe nur einen BigMac bestellt!“
Kassierer: „Die Cola gehört dazu, ist Teil eines Gesamtpakets.“
Bill Gates: „Wie bitte? Die Cola zahle ich nicht.“
Kassierer: „Brauchen sie auch nicht. Die Cola ist gratis.“
Bill Gates: „Aber kostete der BigMac alleine bisher nicht 3.99?“
Kassierer: „Stimmt, aber der BigMac hat jetzt neue Leistungsmerkmale. Er hat eine Cola im Lieferumfang!“
Bill Gates: „Ich habe eben erst etwas getrunken. Ich brauche jetzt keine Cola.“
Kassierer: „Dann gibt’s auch keinen BigMac.“
Bill Gates: „Na gut, ich zahle 3.99 und verzichte auf die Cola.“
Kassierer: „Man kann die Teile des Gesamtpaketes nicht trennen. BigMac und Cola sind nahtlos integriert.“
Bill Gates: „Quatsch. BigMac und Cola sind zweierlei!“
Kassierer: „Passen sie mal auf.“ (Er tunkt den BigMac in einen Becher Cola.)
Bill Gates: „Was soll denn das?“
Kassierer: „Das ist im Interesse des Kunden, so können wir einen einheitlichen Geschmack in allen Komponenten garantieren.“

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Ohne Verstand

 

Professor: Meine Damen und Herren! Ich begrüße Sie zum heutigen philosophischen Proseminar über die Wirklichkeit des Seins. Zum Anfang ein kleiner Test: Meier,

sagen Sie mir mal, können Sie diesen Baum da draußen sehen?

Meier: Ja, Herr Professor!

Professor: Und, was folgern Sie daraus?

Meier: Es gibt diesen Baum, Herr Professor!

Professor: Genau. Danke. – Stein, können Sie die Leute hier sehen?

Stein: Natürlich, Herr Professor!

Professor: Und, was folgern Sie daraus?

Stein: Es gibt diese Leute, Herr Professor!

Professor: Vielen Dank. – Jetzt Sie, Schneider, können Sie (Kurze Pause) Gott sehen?

Schneider: Nein, Herr Professor!

Professor: Und, was folgern Sie daraus?

Schneider: (Zögernd) Ähm… es gibt keinen Gott?

Professor: Richtig. (Pause)

Schneider: Herr Professor, ich hab‘ da mal eine Frage.

Professor: Na gut. Bitte…

Schneider: Herr Professor, können Sie Ihren Verstand sehen?

Professor: (Zögernd) Ähm, nein…

Schneider: Und, was folgern Sie daraus?

 

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Tipps für den Anrufbeantworter:

Anrufbeantworter:
Dies ist der automatische Anrufbeantworter des psychologischen Hilfezentrums. Leider sind im Moment alle unsere Plätze belegt. BITTE SPRINGEN SIE NICHT!!! Sprechen sie stattdessen Ihre Probleme bitte nach dem Pfeifton aufs Band.

Oder:

Diese Nummer wurde von der Kriminalpolizei gesperrt. Legen Sie auf, oder sie werden in den derzeitigen Verdächtigenkreis aufgenommen.

oder:

Und nun der Bedenkzeitcountdown bis zum Signal: 282 – 281 – 280 – 279 – 278 – 277 ………..

oder:

Man stört keinen Menschen auf dem Klo! Merken Sie sich das! Und tun Sie das nie wieder!

oder:

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr gab seinen Schäfchen eine Nummer. Ihr habet Sie angerufen, nun leget nicht auf. Sprechet nach dem Läuten des Petersdomes die gesegneten Worte auf’s Band.

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Die Enikei-Taste

Der SUPER-DAU (Dümmster Anzunehmender User) ruft bei IBM an

EST: IBM Dortmund guten TAG!

DAU: Guten Tag, mein Name ist Müllerklein Ich habe da ein Problem mit meinem Computer

EST: Welches denn, Herr Müllerklein?

DAU: Auf meiner Tastatur fehlt eine Taste.

EST: Welche denn?

DAU: Die Enikei-Taste.

EST: Wofür brauchen Sie denn diese Taste?

DAU: Das Programm verlangt diese Taste.

EST: Was ist das für ein Programm?

DAU: Das kenne ich gar nicht, aber es will, dass ich die Enikei-Taste drücke. Ich habe ja schon die STRG, die ALT und die GROSS-MACH-Taste ausprobiert, aber da tut sich nichts.

EST: Herr Müllerklein, was steht denn gerade auf Ihrem Monitor?

DAU: Eine Blumenvase.

EST: Nein, ich meine, lesen Sie mir mal vor, was auf Ihrem Monitor steht.

DAU: I be am.

EST: Nein, Herr Müllerklein, was auf Ihrem Schirm steht, meinte ich.

DAU: Moment, der hängt an der Garderobe…

EST: Herr Müllerklein… Herr Müller…

DAU: So, jetzt habe ich ihn aufgespannt, da steht aber nichts drauf.

EST: Herr Müllerklein, schauen Sie einmal auf Ihren Bildschirm und lesen Sie mir genau vor, was darauf geschrieben steht!

DAU: Ach so, Sie meinten … oh, Entschuldigung! Da steht: „Please press any key to continue.“

EST: Ach Sie meinen die any-key-Taste. Ihr Computer meldet sich auf Englisch.

DAU: Nein, wenn der was sagt, dann piepst er nur.

EST: …Drücken Sie mal die Enter-Taste.

DAU: Jetzt geht’s. Das ist also die Enikei-Taste; dass könnten die aber auch draufschreiben! Vielen Dank noch mal und auf Wiederhören!

EST: Bitte, bitte, keine Ursache!

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Ich hab eine Ich-AG gegründet:
So geht es auch! (Bitte nicht nachmachen!)

16. Juni:
Habe endlich die Firma gegründet. Auf die Ausschreibung für die Stelle kam nur eine Bewerbung. Meine. Das Bewerbungsgespräch verlief positiv. Ich entspreche genau meinen Vorstellungen. Trotzdem Vorsicht: Habe vier Wochen Probezeit vereinbart.

2. Juli:
Erste Zwischenbilanz nach 14 Tagen: Es läuft zwar noch nicht so besonders, aber doch irgendwie. Aber es wird schon, da bin ich mir einig.

26. Juli:
Das Geschäft brummt! Habe eigentlich eine Woche Urlaub beantragt. Kann ich aber einfach nicht genehmigen. Muss ich mir noch sensibel nahe bringen. Aber die Kunden gehen vor.

13. August:
Muss dringend mit mir übers Geld reden. Kann ja nicht so sein, dass ich einerseits Gewinn mache (Einzelheiten erfährt man ja nicht als Angestellter), während andererseits mein Gehalt stagniert. Was wäre ich denn ohne mich?

17. August:
Habe mich heute früh über mich aufgeregt. Mehr Gehalt – das kann wohl nicht wahr sein. Erst mal muss ich doch Kapital ansammeln, damit ich investieren kann. Aber das werde ich mir schon noch beibringen. Wahrscheinlich muss ich die Zügel ein bisschen anziehen. Sonst komme ich noch auf die Idee, einen Betriebsrat zu bilden.

21. August:
Heute früh zwei Stunden Warnstreik. Wenn ich es anders nicht kapiere, dann ziehe ich eben einen knallharten Arbeitskampf durch. Keinen Urlaub, keine Gehaltserhöhung ? nicht mit mir.

22. August:
Warnstreik! Na warte. Da gibt’s eine gediegene Aussperrung.

23. August:
Ha, jetzt habe ich’s mir gezeigt! Mit Aussperrung hatte ich nicht gerechnet. Aber die Firma kann sich keine Pause leisten. Deshalb brauche ich einen Streikbrecher. Am besten mich, ich kenne mich ja aus. Ich als Streikbrecher? Da werde ich Augen machen.

26. August:
Habe mit eigenen Ohren gehört, wie ich mich „Dummes Schwein“ genannt habe. Habe es mir sofort gemeldet, denn den Chef zu beleidigen stört eindeutig den Betriebsfrieden.

27. August:
Die Beleidigung hat Folgen – habe mir eine Abmahnung erteilt. Noch einmal, und ich bin entlassen.

17. September:
Seit dem Streikbrecher-Einsatz und der Abmahnung ist Ruhe in der Firma – kein Gemecker mehr, keine Gehaltsforderungen. Man muss eben mal die Instrumente zeigen.

21. Oktober:
Ich gehe an die Börse. Wenn schon Ich-AG, dann richtig. Spiele mit dem Gedanken, alle Aktien selbst zu kaufen, damit mir keiner reinquatschen kann.

3. November:
Der Börsengang war ein voller Erfolg. Die Aktien gingen weg wie warme Semmeln. Bin allen anderen möglichen Käufern zuvorgekommen. Tja, clever muss man sein. Jetzt bin ich nicht nur Inhaber und Geschäftsführer, sondern auch Vorstandsvorsitzender. Und Vorsitzender des Aufsichtsrates.

14. Dezember:
Irgendwie klemmt das Geschäft im Moment. Liegt es am Wetter? Oder an der Vorweihnachtszeit?

16. Dezember:
Jetzt weiß ich, woran es liegt: Die Lohnnebenkosten sind zu hoch. Habe mir das unmissverständlich klargemacht. Ja, wenn ich ein Türke wäre oder ein Pole, da wär’s vielleicht billiger. Aber so – ich habe zu hohe Ansprüche.

3. Januar:
Musste mir eine Gewinnwarnung geben. Jetzt regt sich der Aktionär auf. Und der Aktienkurs fällt. Da werde ich wohl am Personal sparen müssen.

4. Januar:
Kurzarbeit. Das fehlte noch. Andererseits – ich könnte mich nach einem Nebenjob umsehen. Vielleicht mache ich auch Schwarzarbeit bei mir.

7. Januar:
Habe mich heute entlassen. Der Aktionär jubelt – der Kurs ist kurzzeitig nach oben geschnellt. Shareholder value ist eine tolle Sache.

12. Januar:
Habe viel Zeit. Werde noch eine Firma gründen, gehe damit auch an die Börse, kaufe mir gegenseitig die Anteile weg. Das erzeugt Nachfrage und jagt den Kurs hoch. Obwohl – vielleicht sind das verbotene Insidergeschäfte? Egal, Hauptsache es bringt Gewinn. Außerdem, wenn ich dicht halte, kommt es nie raus!

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„Pubertät ist, wenn die Eltern anfangen, schwierig zu werden“
Gräfin Fito