NEU! Hier finden Sie die Pressestimmen zu unseren Reden:
Wenn Sie Pressestimmen über Ihren Auftritt haben, dann senden Sie uns diese per Mail oder per Fax zu (mit Angabe der Quelle) und wir werden Sie hier veröffentlichen.

Und hier eine Kopie des Interviews, welches Herr Sebastian Walther von www.textdichte.de mit mir geführt hat:

„Ablesen geht gar nicht!“

Büttenredenschreiberin Roswitha Rudzinski

Sie ist Autorin der „Büttenrednerfibel“ und betreibt den Buettenreden-shop.de. Sebastian Walther sprach anlässlich von Rosenmontag und Fastnacht mit Karneval-Kennerin Roswitha Rudzinski.

Helau Frau Rudzinski – wie närrisch sind Sie denn?

Ich bin seit meinem sechsten Lebensjahr Mitglied im Karnevalsverein. Als Tänzerin habe ich angefangen, aber von Anfang an haben mich die Büttenreden fasziniert. Irgendwann ging es dann los, dass ich selbst welche geschrieben habe für meine Tochter. Ich bin da lieber im Hintergrund. Nur einmal habe ich eine Rede selbst gehalten. Das war grausam, ich habe mich gefühlt, als würde ich am Pranger stehen – das ist nichts für mich.

Wann während der langen Karnevalszeit herrscht eigentlich die größte Nachfrage in Ihrem Shop für Büttenreden?

Das fängt spätestens im Oktober an mit den ersten Bestellungen. Ab da finde ich auch keine Ruhe mehr zum Schreiben, ständig klingelt das Telefon. Und das geht so bis kurz nach Aschermittwoch. Ich komme also vorwiegend im Sommer zum Texten, nur ist es bei 30 Grad im Schatten nicht immer einfach Karnevalsreden zu verfassen.

Was macht denn eine gute Büttenrede aus?

Das Wichtigste ist doch der Redner. Das geht los mit dem Outfit – lachen die Leute bereits, wenn er den Saal betritt, ist das die halbe Miete. Und wenn er dann seine Texte noch gut rüber bringt, Gestik und Mimik einsetzt, dann kann nichts mehr schief gehen. Es gibt auch Reden, die hören sich grausam an, aber gut vorgetragen können sie trotzdem zum Erfolg werden. Ablesen und runter leiern, wie man das im Fernsehen oft genug sieht, das geht gar nicht. Eigentlich sollte auswendig vorgetragen werden.

Welche aktuellen Themen bieten sich gerade an, Stichwort Guttenberg?

Im Moment kommt er nur in einer vor, denn der Großteil der Bestellungen ist bereits vor dem Skandal verschickt worden. Bei politischen Themen ist es sehr schwer stets aktuell zu sein, denn viele Aufträge arbeite ich im Voraus ab. Beliebter sind ohnehin die Klassiker: Männer und Frauen beschweren sich übereinander. Das kommt immer gut an, der halbe Saal ist empört, die andere Hälfte freut sich.

Ihr Mann ist also auch Vorlage für Ihre Arbeit?

Natürlich, wir sind 33 Jahre verheiratet, da kommt es schon mal zu Situationen, die ich verwenden kann. Da spare ich mir dann den lieber den Kommentar und nutze das Thema dann in einer Büttenrede. (lacht)

Wie wichtig ist eigentlich ob sich die Rede reimt?

Das ist eine reine Geschmacksfrage. Ich persönlich mag gereimte Reden lieber, allerdings sollte das inhaltlich schon variieren, das gleichmäßige Versmaß klingt schnell geleiert und dann wird es langweilig. Es ist eben eine Sache der Betonung. Manchmal rufen mich Kunden an und beschweren sich, die Rede würde sich nicht reimen. Dann gehen wir sie zusammen am Telefon durch und sie merken, wie sie betonen müssen.

Sie verfassen auch Reden zu vorgegeben Themen. Gab es denn schon Wünsche, die Sie ablehnen mussten?

Ich sollte eine Büttenrede über die Formel 1 schreiben, quasi ein Mechaniker plaudert aus dem Nähkästchen. Das habe ich schon beim Schreiben gemerkt, dass mir das Thema nicht liegt und so musste ich dem Kunden dann absagen. Dazu habe ich aber auch nichts in meinen Witzebüchern gefunden, offenbar ist die Formel 1 nicht witzig.

 

Sebastian Walther

Mit freundlichem Gruß,

Sebastian Walther

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Und hier nun die Pressestimmen (leider noch nicht vollständig):

 

Rede „Ein Tanzmariechen“:

Grätsche nach zehn Hütchen

Als in die Jahre gekommenes Möchtegern-Tanzmariechen amüsierte Moni Herget. Ihr nahm man glatt ab, dass sie nach zehn Hütchen selbst den Spreizfallschritt schaffen würde.

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Zwiegespräch: „Berta und das neue Generationengebiss“:

Ein Gebiss für die ganze Familie

 Als Sitzungspräsidentin Herget eine Bütt gemeinsam mit Jasmin Neumann ankündigte, war die Stimmung bereits auf dem Siedepunkt angelangt. Das Thema „Euro-Generationen-Norm-Gebiss“ riss das begeisterte Publikum förmlich von den Stühlen: Ein Gebiss für die gesamte Familie, was nur mit Rolliersystem Möglich ist.

beide Texte  waren Ausschnitte aus dem Zeitungsartikel der MainPost, Main-Spessart, Burgsinn.

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Büttenrede Jugend: „Ach wenn ich doch schon zwanzig wär“:

Hier die Pressestimmen dazu

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Männliches Mariechen

Die Idee von Büttenredner Thomas Sawinsky, in die Rolle eines männlichen „Tanzmariechens“ zu schlüpfen, kam beim Publikum an, war aber für so manchen Besuchergeschmack zu langatmig. (Anmerkung: Das passiert meistens, wenn man meint, man müsste noch was dranhängen oder dazu machen!!)

„Elegant wie ein schwangerer Pfau“, urteilte Sawinsky über seine eigene Erscheinung

Auszug aus Nordbayern.de, Forchheim

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Jugendrede: Ich möcht sogern Prinzessin sein
(TV-Übertragung in SWR Narrenschau)

Im VSK wächst aber auch talentierter Nachwuchs heran. Darunter ist Michelle Reinsbach von den Faasendrebellen aus Saarlouis-Steinrausch.
Das Mädchen präsentierte sich in der Bütt, als sei sie ein alter Hase und das mit zehn Jahren!

(Quelle: Saarbrücker Zeitung)

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