Tolle Tipps zum dauerhaften Abnehmen ohne Diät

 So erreichen Sie ohne Diät erfolgreich Ihr Wunschgewicht

 Tolle Tipps zum dauerhaften Abnehmen

Autor: © Roswitha Rudzinski

Wer kennt das nicht – kaum hat man Weihnachten und Silvester hinter sich gebracht und schon zeigt die Waage einige Pfunde mehr an. Und nun kommt auch noch die Faschingszeit mit Empfängen, Bällen, Veranstaltungen und und  und  …!

Spätestens wenn die gnädigen Herren ihre Elferratskittel nicht mehr schließen können, muss man sich etwas einfallen lassen. Und die Damen – passt eigentlich die Abendgarderobe noch, welche Sie sich erst im Sommer gekauft haben?
Oder im Frühjahr, wenn die neue Frühjahrsmode auf dem Einkaufszettel steht und man beim Anprobieren merkt, dass man vielleicht doch lieber eine Nummer größer mal probieren sollte! Dann wird es Zeit, etwas zu tun. Doch dann ist guter Rat teuer!
Wenn Sie gesund und erfolgreich einige Pfunde oder sogar Kilogramm abnehmen wollen, und das dauerhaft, dann lesen Sie bitte unten weiter:

 

Bevor Sie eine Diät anstreben, lesen Sie bitte nachfolgenden Text gut durch. Diese Tipps werden für Sie sehr hilfreich sein.

 

Eine wahre Begebenheit …. etwas Humor vorab!

Wenn es Ihnen auch mal so geht ……

Wir waren in Spanien mit dem Bus. Ein etwas korpulentes Ehepaar, Fahrgäste aus dem Bus, stand in einer spanischen Boutique. Sie probierte gerade Capri-Hosen an! Nach dem sie sich nun schon in die 4. oder 5. Hose gequetscht hatte, meinte Ihr Ehemann trocken:
Lisa, Capri ist eine kleine zierliche Insel – aber bei Dir könnte man meinen, es sei ein ganzer Erdteil!

………..dann müssen Sie an Ihrer Figur etwas ändern!

Hier biete ich Ihnen einige wertvolle Tipps zum dauerhaften und gesunden Abnehmen an! Sie wirken natürlich nur dann, wenn sie alle befolgt werden!!

 

Diäten, Diäten, Diäten ……..

Ich kann dieses Wort schon nicht mehr hören. Ständig kommen die Zeitschriften mit neuen dubiosen Diätvorschlägen auf den Markt. Von A-Z (Ananas-Diät bis Zitronen-Diät) war doch eigentlich schon alles da. Das reicht doch langsam. Aber damit werden immer wieder Käufer angelockt.

Lassen Sie bitte die Finger weg, von diesen Mode-Diäten, welche doch keinen Erfolg bringen.

Warum? Klar, man nimmt vielleicht in der ersten und zweiten Woche ganz toll ab, aber dann?

Meistens machen sich dann die ersten Mangelerscheinungen bemerkbar, oder man hört auf, weil plötzlich nichts mehr geht mit dem Gewicht. Man nimmt plötzlich nicht mehr ab. Das Gewicht bleibt einfach stehen!

Und anschließend hat man drei bis vier Wochen nach der Diät das gleiche Gewicht wieder drauf wie zuvor. Manche sogar noch mehr.

Deshalb – Finger weg von solchen Mangel-Diäten. Diese nützen allerhöchstens den Zeitschriftenverlagen – aber Ihnen nicht!
Nähere Erklärungen gebe ich gleich noch dazu ab.

Die Reaktionen des Körpers

Hier mal ganz kurz, was in Ihrem Körper passiert, wenn Sie eine Diät beginnen.

Sie wissen ganz genau, dass Sie:

Erstens: zu viel und zu ungesund gegessen haben

Zweitens: zu wenig Bewegung haben

Drittens: unbedingt etwas tun müssen, damit Sie abnehmen

Viertens: bereit sind, eine „Diät“ durchzuhalten (jetzt oder nie!)

 

Das sind schon mal die besten Voraussetzungen um eine Umstellung Ihrer bisherigen Gewohnheiten einzuleiten.

Ich versuche nun hier mit Prozentzahlen einen Einblick in die Reaktionen des Körpers, vor – während und nach einer Diät, zu geben, damit es besser vorstellbar ist: (ich weiß, das klingt alles schon sehr langweilig – ist es aber nicht! Beißen Sie sich durch den Text durch – es wird auch wieder interessanter!) *lach*(ich hab‘s ja auch schreiben müssen – dann können Sie es wenigstens mal lesen!) 🙂

Also:
Der Körper hat bisher immer zu viel an Nahrung erhalten. Er hat mit voller Leistungskraft 60% der Nahrung, die Sie ihm zugeführt haben verbraucht. Die restlichen 40% hat er für „magere Zeiten“ eingelagert. Und wo? Genau! In Ihren Fettdepots. Das sind die Polster, welche Sie jetzt zu viel haben.

So, nun beginnen Sie, durch eine Diät, dem Körper vielleicht nur noch 40% anstelle der 100% Nahrung zuzuführen.
Was macht nun Ihr Körper am Anfang?

Der kriegt das ja gar nicht so schnell mit. Er arbeitet weiter auf 100% Leistung, verarbeitet die 40% Nahrung und nimmt sich die Reserven aus den Fettdepots. So muss es ja auch sein während einer Diät!!

Das ist die Zeit, in der Sie bei einer Diät am schnellsten und am meisten abnehmen!

Nun kommt aber irgendwann nach drei oder vier Wochen der Punkt, an dem Ihr Körper merkt, dass hier etwas nicht stimmt. (Er ist ja schließlich nicht blöd.)

Also beginnt er sich anzupassen und versucht nun, mit diesen 40% Nahrung, die man ihm zuführt, zu haushalten. Das heißt, er schraubt den Energieverbrauch herab. Er verarbeitet die Nahrung nur noch mit geringerer Leistung.

Das ist nun genau die Stelle einer Diät, an der man meint, man nimmt nicht mehr ab.

Das Gewicht bleibt stehen. Doch das stimmt nicht. Der Körper beginnt nun, sich an die veränderten Verhältnisse zu gewöhnen und wird nach und nach mit diesen 40% Nahrung zufrieden sein und das Gewicht wird sich danach weiter reduzieren..

So, an dieser Stelle brechen viele ihre Diät wieder ab, weil sie meinen, sie nützt nichts mehr.

Und das ist ein großer Fehler !!!!!

Stellt man sich mal vor, der Körper braucht jetzt nicht mehr als diese 40% der Nahrung. So, und nun fängt man aber wieder an genau so viel zu essen, wie vor der Diät.

Was passiert?

Da der Körper nun auf die 40% Nahrung eingestellt ist, beginnt er die übrigen 60% an Nahrung, die er ja im Moment nicht benötigt, in die alten Fettdepots wieder einzulagern!! Da er ja nun demzufolge mehr einlagert als vorher, denn da waren es ja nur 40%, nimmt man also wieder schneller und viel mehr zu als vor der Diät.

 

Der Körper hat einige Wochen gebraucht um sich auf die verringerte Nahrungsmenge umzustellen, und genau so lange braucht er wieder, um sich auf die vermehrte Nahrungsmenge umzustellen!!

Und nun, nachdem man merkt, dass man noch mehr Gewicht zugelegt hat, fängt man wieder eine Diät an. Doch diesmal ist der Körper schon etwas schlauer, er merkt schon nach kürzerer Zeit, dass er wieder mal weniger zu verarbeiten bekommt und stellt sich viel schneller auf verminderte Nahrungszufuhr ein.

 

Das bedeutet, dass Ihr Gewicht nur in den ersten beiden Wochen weniger wird, und danach tut sich wieder nichts mehr. Dieser Zeitraum wird mit jeder Diät kürzer! Man kann sich das bildhaft vorstellen, dass der Körper nach jeder abgebrochenen Diät geradezu darauf wartet, dass mal irgendwann wieder “Sparflamme” angesagt ist.

 

Und das passiert mit jeder neuen Diät, welche man anfängt. Man nennt es auch den Jojo-Effekt.

 

Runter und rauf mit den Pfunden und wieder runter und rauf. Das kann sogar soweit führen, dass man gesundheitliche Schäden davonträgt. Und nach jeder abgebrochenen Diät hat man hinterher mehr Pfunde drauf als vorher.

Irgendwann bewirken die Diäten bei Ihnen überhaupt nichts mehr.
Deshalb sollte eine Diät, wenn sie mal begonnen wird, auch über einen sehr langen Zeitraum hinweg durchgehalten werden.

Nur so bringt sie den gewünschten Erfolg.

Und immer bedenken – je langsamer man abnimmt, desto dauerhafter ist es und desto besser wird man auch dieses erreichte Gewicht später halten können!

 Mangel-Diäten

Jede Mode-Diät, welche auf den Markt kommt wird nach ein und demselben Schema zusammengestellt. Man nimmt bestimmte Nahrungsmittel, welche man essen darf und verbietet dafür wiederum andere Nahrungsmittel.

Jedoch hat jedes Nahrungsmittel andere Nährstoffe, welche dafür sorgen, dass der Körper mit allen seinen Leistungen funktionsfähig bleibt. Daher ist eine Einschränkung auf nur bestimmte Nahrungsmittel manchmal sogar sehr gesundheitsgefährdend.

Lassen Sie sich bitte nicht auf solche Mangeldiäten ein. Sie führen zu nichts. Lieber die Ernährung etwas umstellen – wissen, was man weglassen darf und kann, oder besser noch reduzieren – und gesund essen, als durch eine solche Mangeldiät gesundheitliche Schäden davon zu tragen.

 

Einige Betroffene berichten mir über ihre schlechten Erfahrungen mit Mode-Diäten, Abführmittel, Entwässerungspillen und die berühmten “Pillen zum Abnehmen”, ebenso über andere dubiose Angebote aus der Werbung.

Nun kommen wir zu den Ernährungstipps:

Fangen wir mit dem Frühstück an:

 

Frühstück muss sein – sonst nützt die ganze Nahrungsmittelreduzierung nichts. Denn wenn man morgens nichts isst, hat man mittags um so mehr Hunger. Man verschlingt das Mittagessen geradezu. Und das ist nicht gut. Im Gegenteil, das kann auch mitunter sehr ungesund sein. Und der Diät nützt es überhaupt nichts.

Also hier nur mal einige Anregungen und Empfehlungen:

Getränke

Kaffee oder Tee sind selbstverständlich. Jedoch ungesüßt – wenn nicht, dann wenigstens Tee mit etwas Honig süßen, das geht. Süßstoff würde ich nur im Kaffee verwenden, wenn es sein muss. Denn Süßstoff ist chemisch hergestellt (zu mindestens der, den ich kenne) und daher nicht so sehr zu empfehlen. Honig ist ein natürlicher Süßstoff und auch noch sehr gesund.

Mineralwasser und Säfte sind auch erlaubt. Jedoch sollte man darauf achten, dass das Mineralwasser nicht gerade den höchsten Kochsalzgehalt hat. Immer kochsalzarmes Mineralwasser verwenden. Denn Salz bindet das Wasser im Körper und fördert somit die Cellulite.

Aber etwas Salz muss schon sein – nur nicht gerade im Mineralwasser, von dem man ja reichlich trinken soll.

Dann solltest Du auch viel trinken! Nicht nur während einer Diät. Doch bei der Diät ist es sehr wichtig, dass man viel trinkt – sonst fängt der Körper an auszutrocknen. (Natürlich keinen Alkohol).

Trinken fördert die Nierentätigkeit. Die müssen ja schließlich auch was zu tun haben. Wozu sind sie denn sonst da?

Keine Entwässerungspillen nehmen !!!! Die schaden den Nieren !!! Sie schädigen nämlich die feinen Nierenkanälchen.

Solche Pillen übernehmen die Funktion der Nieren. Und da nun diese Nierchen dann nichts mehr zu tun haben, stellen sie irgendwann ganz ihre Funktion ein. Und? Was ist die Folge? Nierenleiden oder sogar noch mehr bis hin zum Nierenversagen. Deshalb Finger weg von Entwässerungspillen!!!

Alkohol sollte man vermeiden. Mal ein Gläschen Wein oder Bier ist gerade noch erlaubt. Diese Zeit geht auch herum. Dann dürfen es wieder zwei Gläser sein!

Harte Getränke ganz vermeiden. Sind wirklich richtige Dickmacher.

Mahlzeiten

Also Frühstück ist klar. Das muss sein. Aber ohne Marmelade usw. also nichts süßes! Das regt den Appetit an und das wollen wir ja vermeiden. Lieber etwas Schinken (roh ist etwas zu sehr gesalzen), oder Wurst. Das hält länger an.

Wenn es sein muss auch ein Brötchen (ein halbes wäre noch besser!). Knäckebrot oder Körnerbrot (Vollkornbrot) ist am gesündesten. Körnerbrot fördert die Verdauung. Und gerade auf gute und ausreichende Verdauung und regelmäßige Darmtätigkeit ist bei einer Diät zu achten. Müsli ist bei einer Diät sehr zu empfehlen.

Zum Abnehmen bitte keine Abführmittel einnehmen. Erstens kann man davon Abhängig werden und zweitens erreicht man auch hiermit nur, dass der Darm träge wird, weil diese Mittel die Darmfunktion übernehmen. Das bedeutet, dass man ab einem gewissen Zeitpunkt ohne diese Abführmittel überhaupt nicht mehr „kann“.

So, nachdem wir nun unsere Eingeweide etwas durchgekaut haben, frühstücken wir weiter.

Also immer zusehen, dass man frühstückt.

Zwischenmahlzeiten sind sehr zu empfehlen. Durch diese kleinen Zwischenmahlzeiten gewöhnt man sich an kleinere Portionen.

Am besten, man besorgt sich ein Kochbuch mit Vorspeisen oder Snaks. Das ist ausreichend. Mal zwischendurch ein kleiner Snak (natürlich keine ganze Platte voll Snaks machen und dann verputzen!!!!) und eine Vorspeise als Hauptgericht – das reicht vollkommen aus.

Natürlich sollte bei den Snaks wie bei den Vorspeisen auf die Zutaten geachtet werden. Nicht so fett und auch nicht so salzig. Was ein Snak ist? Auf jeden Fall kein Hamburger mit Pommes!!

Also: Eine Scheibe Knäckebrot oder auch Körnerbrot, darauf (keine Butter oder nur sehr sehr wenig!!) kann man entweder rohe Gurkenscheibchen, Tomatenscheibchen (ich rede von ScheibCHEN!!), Paprikastreifen (Paprikascheibchen hab ich noch keine hinbekommen.), es darf auch mal etwas Rührei (ohne Speck!) verziert mit einer Tomatenscheibe sein, oder einfach etwas Salat mit einer Scheibe Knäckebrot.

Denken Sie immer daran, das Auge isst mit!! Also schön liebevoll mit Kräutern garnieren! Das vertreibt auch etwas die Zeit und man kann seine Kreativität etwas ausleben!!

Den Salat bitte nicht mit Sahne oder mit Mayonnaise anmachen. Nehmen sie lieber etwas Kondensmilch (4%) oder etwas Magerquark oder Joghurt.

Nachmittags etwas Obst – kann auch zwischendurch gegessen werden – und bei Bedarf noch ein kleines Stückchen Snak vom Vormittag. Oder ein Joghurt, oder etwas Quark mit Früchten (besser noch ohne Früchte, die sind nicht so süß).

Und zum Abendessen entweder nochmals eine Vorspeise aus dem Buch oder eben dann Salat mit einem Stückchen (gegrilltem) Fleisch.

Wenn es ausreichend ist, dann einen Salat mit Puten- oder Hühnerfleisch und ein Stück Knäckebrot (es dürfen auch zwei Stück sein) dazu.

 Später natürlich Obst. Das darf zwischendurch immer wieder gegessen werden. Äpfel und Apfelsinen, auch Pfirsiche und ab und zu mal eine Banane – eben alles an Obst. Aber bitte nicht aus der Dose!!! Das ist zu süss. Auch Trauben, Erdbeeren (die haben viele Vitamine), Johannisbeeren, Himbeeren …. eigentlich alles an Obst, was Garten und Obstladen so hergeben! Achtung bei Trauben und Bananen: Trauben enthalten sehr viel Zucker, Bananen ebenso. Und Achtung Diabetiker: Bei mehr als 4 Bananen pro Tag (oder hintereinander gegessen) kann ein Zuckerschock eintreten!

Da wir gerade von süß sprechen: Zucker sollte also so gut es geht vermieden werden. Aber – Man braucht doch etwas Zucker!

Deshalb empfehle ich Honig und Obst – ganz besonders Äpfel. Denn im Obst ist Fruchtzucker drin, welcher sich im Körper in Glucose verwandelt. Und unser Hirn benötigt pro Tag 160 g Glucose, um voll funktionieren zu können.

Salate – als Salate eignet sich eigentlich alles. Besonders ab und zu mal Rohkostsalate wie Karotten (enthält Carotin), Rettich, Sellerie, Gurken, Tomaten. Zwiebeln dürfen sein, die bekämpfen die Giftstoffe im Körper. Also Salate aller Art sind auf jeden Fall genehmigt.

Fleisch – wenn es möglich ist (im Sommer geht das ja gut) dann gegrillt oder nur mit wenig Fett gebraten. Puten und Hühnerfleisch ist sehr zu empfehlen (aber nicht gleich ein ganzes Hähnchen bitte!!). Ein Schlegelchen genügt oder einige Streifen Brustfleisch. (Hoffentlich denken die Herren jetzt nichts verkehrtes!) 🙂

Auch ein Steak ist ab und zu mal erlaubt, mit Zwiebeln. Gekochtes Rindfleisch mit Gemüse und Kartoffeln ist auch zu empfehlen.

 Zubehör bzw. Beilagen:
Kartoffeln – gekocht natürlich, Nudeln und vor allem Reis. Pommes und Kroketten nur mal ab und zu und dann aber ganz wenig.

Saucen – in geringen Mengen, wenn es geht ganz weglassen.

Fisch – eigentlich in allen Variationen nur nicht gebacken und auch noch paniert, sondern gedünstet oder als Filet mit Meerrettich oder anderem Gemüse und Reis – jederzeit.

 Suppen – ja, aber wenn möglich nur Gemüsesuppen. Frisches oder tiefgekühltes Gemüse in einer fertigen „Gemüsebrühe“ aus dem Reformhaus (weil salzarm). Kann man sich auch mal als Zwischen- oder Hauptmahlzeit machen. Etwas Reis dazu geben und ein paar Geflügelstreifen darin rumschwimmen lassen – fertig.

 Gemüse: Natürlich – in allen Variationen. Nur nicht aus der Dose! Vorsicht bei Sauerkonserven wie Sauerkraut. Das wird in Salz eingelegt – viel zu salzig. Obwohl es sehr gut für die Verdauung ist. Also somit nur gelegentlich erlaubt.

Bewegung

Bewegung in frischer Luft ist sehr gesund und fördert den Kreislauf und die Sauerstoffzufuhr im Körper.

Ohne ausreichende Bewegung wird kein Mensch sein Wunschgewicht erreichen (geschweige denn von der Wunsch-Figur). Sicherlich hat man schon Leute gesehen, welche eben durch Krankheit oder auch absichtlich sehr schnell und sehr viel abgenommen haben. Und – wie sah die Figur aus? Katastrophal.

Angefangen von den Falten im Gesicht über das wie bei einem Truthahn herunterhängende Doppelkinn, die Muskulatur der Oberarme – weg! Hängt nur noch wabbelische, verschrumpelte Haut herum – bis hin zum Hängebauch und so weiter. Nach langer, schwerer Krankheit ist das logisch. Aber so eine Figur nach einer Diät???
Nein!!!

Die Muskulatur trägt sehr viel dazu bei, dass wir unsere Figur erhalten, auch wenn wir abnehmen. Muskulatur gibt ja unserem Körper erst die “Formen”. Und wenn wir zu viel Fett angesetzt haben, dann haben wir “Unformen”.

Wenn wir nun ohne Bewegung abnehmen, und das auch noch sehr schnell, dann greift der Körper sogar das eigene Muskelfleisch an.

Deshalb sollte man darauf achten, dass man ausreichend Bewegung für „alle“ Muskeln hat. Das hilft auch mit, die Fettdepots im Körper schneller zu reduzieren.

Empfehlenswert sind längere, ausdauernde Spaziergänge (bei jedem Wetter!!) oder auch etwas sportliche Betätigung (wenn man noch kann – Sporttreiben meine ich natürlich!!!)

Meine Empfehlung:

Spazieren gehen! Aber, aber, nicht schlendern, das bringt nichts. Strammes Gehen ist eine empfehlenswerte Methode, dass alle Muskeln im Körper zur Arbeit angeregt werden.

Wie wäre es denn, wenn man sich einen Hund zulegt? Oder den Hund der Nachbarin ausführt? (Meine Herren! Ich meine wirklich den HUND der Nachbarin ….. und nicht die Nachbarin selbst!!) 🙂

Und dann immer versuchen mit dem Hund Schritt zu halten – nicht umgekehrt! Natürlich nicht das kleine Schoßhündchen von nebenan, das hat ja schon Schwierigkeiten mit Ihnen Schritt zu halten!

Nein – so ein mittelgroßer Hund, der auch gerne mal etwas schneller läuft (ich stelle Sie mir jetzt gerade bildhaft vor, wie Sie hechelnd versuchen mit einem jungen Schäferhund Schritt zu halten!!! Ein Bild für Götter!) Nein, Spaß beiseite – Ernst komm her!

Das ist richtig so. Probieren Sie es mal aus. Es wirkt.

Man muss natürlich in der ersten Woche keine Gewaltmärsche machen. Aber Tempo und Geh-Zeit ständig steigern.

Nach einer gewissen Zeit wird dieser stramme Spaziergang zu einer lieben Gewohnheit gehören und es wird Ihnen etwas fehlen, wenn Sie mal nicht draußen sind. Gesund ist es allemal. Also schaden kann man sich damit nicht. Mit dieser Ausrede brauch mir niemand zu kommen!

Genauso ist das “Wetter” eine Ausrede! Ok, wenn es zu heiß ist, sollte man zusehen, dass man vielleicht im Wald seine Spaziergänge macht. Aber Regen und Schnee oder ähnliches kann eigentlich niemanden vom Gesundheitsspaziergang abhalten. Wir sind doch alle abwaschbar, oder nicht? Und ein Hund muß auch bei Regen Gassi gehen!

Auch Radfahren ist zwischendurch mal zu empfehlen. Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren! Das geht alles. Es sei denn, man wäre dadurch tagelang unterwegs.

Einkaufen mit dem Auto? Wo der Supermarkt womöglich gerade um die Ecke ist! Kommt gar nicht in die Tüte!

So, nun zum Schluss noch einen kleinen Rat:

Gehen Sie niemals mit leerem Magen oder hungrig einkaufen! Das kann fatale Folgen haben.

Nicht dass ich Angst hätte, Sie würden unterwegs zusammenbrechen, nein! Sondern Sie kommen in Versuchung mit Heißhunger alles einzukaufen, auf was Sie gerade Gelüste haben! Unterlassen Sie das bitte!!

 

Und nun viel Spaß beim Abnehmen.